In der letzten Woche nahmen unsere Schülerinnen und Schüler am deutsch-polnischen Jugendaustausch mit unserer Partnerschule, der Szkoła Podstawowa Kiwity, teil. Die abwechslungsreiche Woche bot viele spannende Erlebnisse, neue Erfahrungen und zahlreiche Gelegenheiten, internationale Freundschaften zu knüpfen.
Nach der Ankunft stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Durch gemeinsame Spiele, Gespräche und verschiedene Aktivitäten fanden die deutschen und polnischen Jugendlichen schnell zueinander. Bereits am ersten Tag entstand eine freundschaftliche und offene Atmosphäre.
Am Dienstag begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine spannende Reise durch die Welt der Wissenschaft. Auf dem Universitätscampus konnten sie in verschiedenen Laboren selbst experimentieren und wissenschaftliche Arbeitsweisen kennenlernen. Dabei wurden zahlreiche interessante Versuche durchgeführt und neue Erkenntnisse gewonnen. Im Anschluss bot der Aufenthalt am Kortowski-See Gelegenheit zur Entspannung und zum Austausch in einer beeindruckenden Naturkulisse.
Der Mittwoch begann mit einem Besuch des Museum der Missionsethnografie. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in verschiedene Kulturen und Lebensweisen weltweit. Danach führte der Ausflug in das Storchendorf Nastajkowo, das für seine große Storchenpopulation bekannt ist. Die Begegnung mit den Tieren und die ländliche Umgebung beeindruckten die Gruppe sehr. Am Abend stand ein gemeinsames Integrationsgrillen auf dem Programm. In lockerer Atmosphäre wurde gelacht, gespielt und die deutsch-polnische Freundschaft weiter vertieft. Am Donnerstag konnten die Jugendlichen bei einem Sushi-Workshop ihre kulinarischen Fähigkeiten ausprobieren. Mit viel Freude und Geschick entstanden zahlreiche selbstgemachte Sushi-Kreationen. Für sportliche Herausforderungen sorgte anschließend ein Paintball-Spiel im Wald. Teamarbeit, Geschicklichkeit und jede Menge Spaß machten diesen Programmpunkt zu einem besonderen Erlebnis.
Der letzte Tag begann mit dem Besuch eines Friedhofs sowie eines Gesundheitspavillons, der interessante Einblicke in die Geschichte und das Gesundheitswesen der Region ermöglichten. Anschließend wurde die Gruppe vom Bürgermeister empfangen. Dabei wurde die Bedeutung internationaler Begegnungen und der deutsch-polnischen Zusammenarbeit hervorgehoben. Am Freitagnachmittag trat die Gruppe schließlich die Rückreise an. Der Abschied fiel vielen nicht leicht, denn in wenigen Tagen waren zahlreiche neue Freundschaften entstanden.
Der Jugendaustausch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Er hat gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die europäische Zusammenarbeit sind. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck blicken wir auf eine gelungene Woche zurück und freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen mit unseren Freunden aus Kiwity.
Der Austausch wird neben einer Eigenfinanzierung durch die Schülerinnen und Schüler sowohl von der Samtgemeinde in Lathen als auch von dem Landkreis Emsland und dem Verein der ermländisch-masurischen und emsländischen Freundschaft e.V. sowie von dem Deutsch-Polnischem Jugendwerk (dpjw) getragen. An dieser Stelle ein recht herzliches Dankeschön für die langjährige und umfängliche Unterstützung!














